Snowboard Design - Aufkleber, Sticker und Folien
Hier gibt es Ideen, wie ihr euer Snowboard gestalten könnt!
Design für euer liebstes Sportgerät!

Snowboard – Start

Snowboard – immer häufiger auf Pisten

Kaum ein Wintersportgerät legte in den letzten Jahren einen solchen Aufwärtstrend hin wie das Snowboard. Immer mehr Winterurlauber jeder Altersklasse jagen auf einem Brett die Piste hinunter. Das Snowboard macht den altbekannten Skiern mittlerweile merklich Konkurrenz und ist immer häufiger auf den Skihängen überall auf der Welt zu sehen. Durch seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten hat das Snowboard so ziemlich für jeden etwas zu bieten. Egal ob man bei rasanten Fahrten über Hindernisse in Parks auf der Suche nach einem kräftigen Adrenalinschub ist, viel Wert auf die Ästhetik bei Kunstsprüngen in der Halfpipe legt, sein Glück im Tiefschnee sucht, oder einfach nur gemütlich ein bisschen auf der Piste Carven will, beim Snowboarding ist für fast jeden etwas dabei. Mit beiden Beinen fest auf das Brett geschnallt, geht es mit hohen Geschwindigkeiten über den Schnee und durch die winterlichen Paradise unserer Erde. Was bei vielen zu Beginn vielleicht durch den Reiz des Neuen und Besonderen ausgelöst wurde, hat sich mittlerweile fest im Wintersport etabliert.

Hier sieht man ein Snowboard, welches eine Softbootbindung hat un angeschnallt ist.
Ein Snowboard angeschnallt im Schnee.

Ein Blick in die Vergangenheit des Snowboards

Bereits im Jahre 1900 erschien ein Wintersportgerät, das es einem ermöglichte, auf nur einem Brett, anstelle von zweien über den Schnee zu gleiten. Und wer anders, als ein Landsmann einer der Wintersportnationen schlechthin, der Österreicher Toni Lenhardt, sollte damit der Vater des Snowboards sein? Sein Monogleiter stellt die erste übermittelte Vorstufe des heutigen Snowboards dar. Danach dauerte es allerdings einige Jahre bis der US-Amerikaner Tom Sims 1963 das Skiboard entwarf, was heute als eines der Ur-Snowboards gilt. In den darauffolgenden Jahren wurde die Idee vom Brett auf Schnee immer weiter ausgefeilt, umgeworfen, weiterentwickelt und musste auch einige Rückschläge einstecken. Außerdem kämpften Snowboarder mit ihrem Ansehen in den Skigebieten. Bis 1985 waren die, damals noch Snurfer genannten, Wintersportler nur auf 7% der US-amerikanischen Pisten willkommen. In Europa waren sie zu diesem Zeitpunkt noch weiter von einem Durchbruch entfernt. 1988 fanden dennoch drei Weltmeisterschaften statt, was die Faszination und die Popularität für Snowboarding enorm in die Höhe schnellen ließ. Betreiber von Skigebieten waren gezwungen ihre Pisten nicht nur für Snowboarder zuzulassen, sondern sie auch ihren Besonderheiten mehr und mehr anzupassen. Als das Snowboarden dann 1994 in mehreren Disziplinen olympisch wurde, war der endgültige Durchbruch geschafft. Heute sind die Boarder von den Pisten nicht mehr wegzudenken.

Standpositionen und Snowboard Bindung

Ein auffallender Unterschied unter Snowboardern ist die unterschiedliche Standposition des Fahrers. Je nachdem ob man den linken oder den rechten Fuß in Fahrtrichtung vorne stehen hat, nennt man diese Position Regular oder Goofy. In welcher Position der Boarder auf dem Brett stehen möchte, hängt einzig und allein von seinem subjektiven Empfinden ab. Gleiches gilt für den Bindungswinkel, in dem die Snowboardbindung auf dem Brett montiert ist, für den es allerdings noch je nach Fahrstil Empfehlungen gibt. Der deutsche Skiverband empfiehlt Einsteigern und Fortgeschrittenen, die keinen besonderen Fahrstil verfolgen einen Bindungswinkel von vorne 30° und hinten 15°. Dadurch entsteht eine leicht gedrehte Standposition in Fahrtrichtung. Race-Board-orientierte Fahrer fahren meist einen noch steileren Winkel, um die hohen Geschwindigkeiten besser kontrollieren zu können, während Freestyle-orientierte Boarder eher einen recht flachen Winkel bevorzugen, um so eine bessere Balance herzustellen. Mehr Infos zum Thema Snowboard Bindung gibt es auch hier.

Bordtypen von Snowboards

Je nach Fahrstil und Können gibt es verschiedene Boardtypen, die gefahren werden können. Einige von ihnen werden hier jetzt kurz vorgestellt.

Race-Board

Das Race-Board findet seinen häufigsten Einsatz, wie der Name schon sagt, beim Fahren von Rennen. Es ist ein sehr steifes Board, das im Vergleich zu anderen Fahrstilen, wie zum Beispiel dem Freestyle, meist länger ist. Die Spitze, auch genannt Nose ist eher flach und kurz. Es wird ausschließlich mit Hard-Boots gefahren, da diese in Kombination mit der dazugehörigen Plattenbindung eine fast verlustfreie Kraftübertragung vom Fahrer auf das Board, und damit eine bessere Kontrolle der hohen Geschwindigkeiten ermöglichen. Für Sprünge mit Drehungen in der Luft ist das Race-Board nicht geeignet. Hier kann man Raceboards finden: Snowboard Raceboards

Carving-Board

Zum Fahren auf der Kante, dem so genannten Carven, eignen sich Carving-Boards. Das gute Carven wird durch eine hohe Steifigkeit und gleichzeitig eine hohe Vorspannung des Bretts ermöglicht. Die Nose ist vergleichsweise wenig aufgebogen und das Heck ist selten abgerundet. Dies sorgt für eine möglichst lange Kantenlänge. Wie das Race-Board, kombiniert man das Carving-Board mit einer Plattenbindung. Artikel zum Thema Snowboard Carving gibt’s hier zu sehen: Snowboard Carving

Freeride-Board

Das Freeride-Board ist im Vergleich zu den beiden eben genannten Boards breiter und weicher. Außerdem ist es länger als ein Freestyle-Board. Es wird fast immer mit einer Soft-Bindung gefahren. Der Haupteinsatzbereich ist eigentlich das Tiefschneefahren, allerdings ist es auch gut geeignet zum Carven auf der Piste und für leichte Tricks. Sowohl Heck, als auch Nose sind aufgebogen. Das Heck, um auch ein Rückwärtsfahren zu ermöglichen und die Nose, um viel Auftrieb im Tiefschnee zu geben. Demselben Zweck dient auch die leicht nach hinten versetzte Bindung. Mehr Freeride-Infos hier: Snowboard Freeride Zubehör & Boards

Freestyle-Board

Das Hauptmerkmal des Freestyle-Boards ist seine geringe Länge. Außerdem besteht es aus weichem Material. Es wird ausschließlich mit einer Softbindung gefahren, die mittig auf dem Board montiert ist. Heck und Nose sind identisch. Durch diese Besonderheiten, ermöglicht ein Freestyle-Board ein einfaches Rückwärtsfahren. Außerdem ist es ausgelegt für Sprünge, Landungen und Fahrten über Hindernisse. Snowboard Freestyle

Allround-Board

Das Allround-Board unterstützt, wie der Name schon sagt, keinen bestimmten Fahrstil. Stattdessen eröffnet es seinem Fahrer die Möglichkeit, bei fast allen Disziplinen eine gute Figur abzugeben. Vom Aussehen ähnelt es sehr einem Freestyle- oder Freeride-Board, eine andere Bauweise ermöglicht aber ein leichteres Fahren auf präparierten Pisten durch bessere Gewichtsverlagerung. Mehr zum Thema Allround hier: Snowboard Allround

Rocker

Rocker-Boards ermöglichen ein leichteres Drehen. Dies geschieht durch die Konstruktion des Rocker-Boards, das unbelastet nur vorne und hinten aufliegt und in der Mitte leicht nach oben gewölbt ist. Auf ebenen präparierten Pisten, Geradeausfahrten und bei hohen Geschwindigkeiten sind allerdings Nachteile erkennbar. Beispiele für Snowboards mit Rocker Shape: Snowboard Rocker

Jib-Boards

Jib-Boards sind neu entwickelte Snowboards speziell zum Fahren über Hindernisse, in der Fachsprache Rails genannt. Die Kanten des Jib-Boards sind leicht hochgezogen, so dass man nur mit dem Belag über die Rails gleitet, was die Gefahr des Verkantens verringert. Jib-Boards sind meist noch kürzer als die ohnehin schon kurzen Freestyle-Boards.

Alpin-Board

Die Bezeichnung Alpin-Boards fasst alle Carving-orientierten Boards zusammen und trennt sie von den Freestyle- und Freeride-Boards.

Tandemsnowboard

Das Tandemsnowboard zählt wohl zu den außergewöhnlichsten Wintersportgeräten. Es ist ein speziell verstärktes Snowboard, auf dem zwei Personen gleichzeitig stehen können. Dabei befindet sich die Bindung für den vorderen Fuß des hinteren Fahrers zwischen den Beinen des Vordermanns. Für eine stabile Fahrtposition legt der Hintermann meist seine Arme um die Taille des anderen. Neben dem gemeinsamen Wintersportvergnügen mit Körperkontakt, was den Einsatz des Tandemsnowboards für Paare interessant macht, findet man dieses besondere Snowboard oft im Behindertensport oder in Skischule zum Vermitteln von Fahrgefühl und Techniken. Auch zu Werbezwecken wird das Tandemsnowboard gerne genutzt.

Splitboard

Wer sich nicht zwischen Ski- und Snowboardfahren entscheiden kann, der greift gerne zum nächsten außergewöhnlichen Board. Das Splitboard ähnelt auf den ersten Blick einem Freeride-Board, lässt sich aber in der Länge teilen und zu einfachen Tourenskiern ummontieren. Boards und Zubehör zum Theme gibt’s hier: Snowboard Splitboard

Fahrstil, Fahrkönnen, Pistenbeschaffenheit – Viel zu bedenken beim Thema Snowboard

Rauf auf das Snowboard und runter die Piste. So einfach ist es leider nicht. Die große Auswahl an Snowboardtypen in Kombination mit verschiedenen Bindungen, Bindungswinkel und Standpositionen machen die Wahl des für sich passenden Snowboards schwierig. Gleichzeitig bietet sie aber eine enorme Vielfalt und die Möglichkeit, sein individuelles Prachtstück für sich zu entdecken. Bis ins kleinste Detail kann man so sein Board seinem Fahrstil anpassen und perfektionieren. Eine Beratung beim Snowboardkauf ist daher sehr zu empfehlen. Und wenn erst einmal alles passt, steht dem Wintersportvergnügen nichts mehr im Wege.